Gesundheit ist zeitlos. Die Wege dahin nicht.

Es gibt immer wieder Neues zu berichten:
Neue Erkenntnisse aus der Forschung, neue Wirkstoffe, neue Angebote unsere Apotheken. Wir informieren Sie gerne.

 

Hand-Fuß-Mund – was für eine Krankheit?

Hand-Fuß-Mund – ansteckend, aber harmlos.

Es ist Sommer oder Herbst und das Kind bekommt plötzlich Fieber, klagt über Hals- und Bauchschmerzen, hat keinen Appetit mehr. Wenn dann noch ein schmerzhafter Ausschlag an den Handinnenflächen, an den Fußsohlen und im Mundbereich außen und innen dazukommt, dann handelt es sich um die Hand-Fuß-Munde-Krankheit. Diese hochansteckende Virusinfektion betrifft vor allem Kinder unter 10 Jahren, auch Erwachsene können sich infizieren, entwickeln aber meist keine Symptome.
Was tun? Die Erkrankung heilt meist innerhalb von 1 bis 2 Wochen ohne bleibende Schäden ab. Behandeln lassen sich nur die Symptome mit Ibuprofen oder Paracetamol und lokal betäubenden Mitteln. Wie bei allen Viruserkrankungen und bei Kindern allgemein sollten sie auf ASS als Wirkstoff verzichten!
Viel trinken, am besten mit Strohhalm, und darauf achten, dass sich die Kinder die Haut nicht aufkratzen. Durch häufiges Händewaschen kann man die Infektionsgefahr innerhalb der Familie verringern. KITA, Kindergarten oder Schule sind tabu, wann das Kind wieder gesund genug ist, klären Sie am besten mit dem Kinderarzt.

Vortrag: Stress im Alltag

Wissen, handeln, verbessern.

Stress ist allgegenwärtig - egal ob es um Zeitdruck, familiäre Auseinandersetzungen oder berufliche Unstimmigkeiten geht. Eine erfolgreiche Stressbewältigung wird immer wichtiger. So geht´s: wissen – handeln – verbessern. Entwickeln Sie Aufmerksamkeit und Willenskraft, damit Sie selbst eine positive Veränderung bewirken. Sie erfahren warum Stressreaktionen von Mensch zu Mensch so verschieden sind und was Sie tun können, um weiterhin entspannt zu bleiben oder wieder gelassener zu werden. Aus erster Hand bekommen Sie eine noch weitgehend unbekannte Therapieform präsentiert. Die Referentin Pia Z. Hoos, Heilprkatikerin, und das Team der Sterr Apotheken freuen sich auf Ihre Teilnahme. (Kostenfrei)

Halb so schlimm: Kopfläuse

Kein Grund zum Schämen.

Läuse sind ca. 3mm große Insekten, die sich in den Haaren festsetzen, durch ihre Mundwerkzeuge Blut saugen und ein juckendes Gefühl hinterlassen. Sie benötigen die gleichbleibende Temperatur des Kopfes von 28-30°C, außerhalb sind Läuse höchstens 3 Tage überlebensfähig.
Und: Läuse gibt es überall. Anstecken können sich Kinder vor allem in Einrichtungen wie Schule und Kindergarten, wo viele Köpfe zusammengesteckt werden! Deswegen sollten Sie bei einem Befall solche Einrichtungen meiden und diese sofort informieren, um eine Ausbreitung zu verhindern!
Erste Warnzeichen sind das Kopfkratzen. Den Beweis liefert dann der Nissenkamm, ein Kamm mit langen, enggestellten Zinken, mit dem das Haar langsam und gründlich durchgekämmt wird. Auf einem Küchenkrepp ausklopfen – und da sind die kleine Quälgeister.
Bei einem Befall empfehlen wir ihnen ein Präparat mit dem Wirkstoff Dimeticon, welcher sich in die Atemwege der Läuse legt und diese erstickt. Der Wirkstoff ist gut verträglich und kann nach einer Einwirkzeit von 10min bzw. am nächsten Morgen wieder ausgewaschen werden. Außerdem gibt es Präparate, die für ihre Kinder (unter 12) von der Krankenkasse übernommen werden, wenn ihr Arzt dafür ein Rezept ausstellt! Wichtig ist die Folgebehandlung nach 9-10 Tagen und regelmäßiges Durchkämmen mit dem Nissenkamm.
Weitere Informationen und Tipps in Sachen Läuse bekommen Sie bei uns in der Apotheke!

Wickel – ein bewährtes Heilmittel

Was die Großmutter schon wusste

Kalte Wickel in Kombination mit Wasser wirken schmerzlindernd und hemmen Entzündungsprozesse. Ein einfaches Beispiel dafür ist der kalte, nasse Waschlappen auf einem Insektenstich. Er wirkt wahre Wunder! Warme Wickel wirken krampflösend, entspannend und schleimlösend, ob als Bauchwickel bei Blähungen oder als Brustwickel bei Husten.
Zusätzliche Wirkung erzielen Wickel ihn Kombination mit anderen Hausmitteln wie Zwiebeln, Quark oder ätherischen Ölen. Lavendelölkompressen wirken entspannend und helfen beim Einschlafen. Quarkwickel lassen Schwellungen zurückgehen und lindern den Schmerz. Ein Halswickel mit Zitrone wirkt wohltuend bei Heiserkeit und beginnenden Halsentzündungen. Auch die Zuwendung, die Aufmerksamkeit und die Ruhe, die mit dem Anlegen eines Wickel einhergehen, tun dem Patienten gut .Egal, ob jung oder alt – Zuwendung ist Balsam für die Seele. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Wickel näher auseinanderzusetzen.
Allerdings sind der Selbstbehandlung mit Wickeln Grenzen gesetzt. Lassen die Beschwerden nicht deutlich innerhalb eines Tages nach, dann bleibt nur der Gang zum Arzt!

Antibiotika-Einnahme

So nimmt man Antibiotika

Nur wenn es der Arzt sagt: Antibiotika sollten ausschließlich nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden – gegen einen von Viren verursachten grippalen Infekt helfen sie nämlich gar nicht! So lange, wie es der Arzt sagt: Antibiotika sollten so lange und in der Dosierung eingenommen werden, wie vom Arzt vorgesehen. Nicht schon aufhören, wenn es einem besser geht. Denn um alle Bakterien wirkungsvoll abzutöten, braucht es eine gewisse Zeit.

Einnahmehinweise beachten: Apotheker informieren Patienten über Wechselwirkungen und geben Einnahmehinweise. Einige Antibiotika werden durch Kalzium in ihrer Wirkung gestört. Sie sollten deshalb nicht mit Milch oder kalziumreichen Mineralwässern eingenommen werden. Idealerweise nimmt man die Tabletten mit einem großen Glas Wasser ein.

Keine Antibiotika-Reste aufheben. Und auf keinen Fall bei der nächsten Infektion auf eigene Faust einnehmen.
Nie Antibiotika weitergeben: Ärztlich verordnete Antibiotika sollten nicht an andere Patienten weitergegeben werden.
Kein Antibiotikum in den Abfluss: Antibiotika sollten über den Hausmüll entsorgt werden, aber nicht über die Toilette oder das Waschbecken. Die Entsorgung von Antibiotika über das Abwasser verbreitet die Substanzen in die Umwelt und fördert so die Entstehung von Resistenzen. Einige Apotheken bieten als freiwilligen Service an, Arzneimittelreste zu entsorgen.

Antibiotika vermeiden: Viele Infektionen können durch einfache Hygienemaßnahmen vermieden werden. Empfehlenswert ist auch eine Grippeimpfung.